Erich Herrmann für Wannweil in den Kreistag



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Erich Herrmann ist zwar Spitzenkandidat im Wahlbezirk 4, aber ein Kreistagmandat ist nur mit der höchsten Stimmenzahl auf der CDU-Liste und deshalb nur mit Unterstützung möglichst vieler Wannweiler Bürgerinnen und Bürger - über Partei- und Interessengruppen hinweg zu erreichen.

Die Konkurrenz aus dem einwohnerstarken Unteramt Pliezhausen ist groß.

Als amtierender Gemeinde-, Kreis-, und Regionalrat bewirbt sich der 1. stv. Bürgermeister Erich Herrmann am 26.05.2019 erneut auf Platz 1 der CDU- Liste im Wahlbezirk 4 um ein Kreistagmandat.

Herrmann setzt sich seit Jahren für den Erhalt von Naturfreiräumen im Verdichtungsraum der Region Neckar-Alb ein. Derzeit in Diskussionen um Regionalplanänderungen, die mehr Flächen zur Verfügung stellen sollen und auch die Flächenplanungen des Nachbarschaftsverbandes Reutlingen/Tübingen sehen weitere, zusätzliche Flächen für Wohnen und Gewerbe vor. Die Verdichtung in unserem Raum schreitet voran, wie nicht nur der Film "Flächenfraß" deutlich vor Augen führt.
Herrmann arbeitet auf allen Ebenen für ein Umdenken in Sachen Flächenverbrauch und will so mit zum langfristigen Erhalt auch unserer Wannweiler Kulturlandschaft beitragen.

Er ist Mitglied im Umweltausschuss des Regionalverbandes und hat am Energie- und Klimaschutzkonzept für die Region mitgearbeitet. Aktuell setzt er sich in der Region – auch in unserer Gemeinde – für den Erhalt der einmaligen Streuobstlandschaft im Albvorland ein.

Wenn Sie die Ziele von Erich Herrmann unterstützen wollen – können Sie ihm bis zu drei Stimmen geben.

Ihr CDU- Ortsverband Wannweil

Stellungnahme zum Vorentwurf des Flächennutzungsplan des Nachbarschaftsverbandes RT/TÜ

I.

Generelle Auswirkungen der Planungen auf die Raumschaft der Region - Flächeninanspruchnahme neu überdenken - das Regierungspräsidium ist hier gefordert.
Die Planungen im und um das Oberzentrum sind auf starkes Wachstum ausgelegt und in ihrer Dimension gewaltig. Sie haben erhebliche Auswirkungen auf die Region im Gesamten, denn es wird eine starke Sogwirkung auf diesen Verdichtungsraum entstehen mit allen Nachteilen, die sich im Verdichtungsraum, der mittelfristig zum Ballungsraum wird, ergeben.
Der Zollernalbkreis und der ländliche Raum werden dagegen geschwächt.
Im Verdichtungsraum erfolgt eine weitere Zersiedelung der Landschaft, Ortschaften rücken noch näher zusammen, immer mehr Naherholungsfläche verschwindet, wertvolle landwirtschaftliche Böden oder Streuobstbestände gehen verloren, der Nah-und Quellverkehr und damit die ohnehin schon erhebliche Verkehrsbelastung nimmt weiter zu, die Infrastruktur kann nicht nachziehen, wie man an fehlenden Kindergartenplätzen in Reutlingen unschwer erkennen kann.
Immer mehr Flächen werden dem Naturhaushalt entzogen - mit negativen Konsequenzen wie z.Bsp. Hochwasserereignisse im Echaztal.
Deshalb können und dürfen die Planungen im Zentrum des Verdichtungsraumes um das Oberzentrum nicht isoliert für sich betrachtet werden, sondern sie sind maßgebend für die Gesamtentwicklung der Raumschaft.
Dies bedeutet derzeit ca. 500 ha Flächeninanspruchnahme allein im Bereich des Verbandes. Hinzu kommen jedoch die Planungen der Stadt Metzingen und der Ermstalgemeinden, die der Stadt Mössingen mit den Steinlachgemeinden sowie die Vorhaben der Gemeinden des Unteramtes.
Im Radius von 10 - 15 km um Reutlingen gibt es außerhalb des Nachbarschaftsverbandes noch umfangreiche Planungen, die den Flächenverbrauch im Verdichtungsraum um eine Zahl " X" erhöhen.
Allein die Stadt Metzingen hat z.Bsp. ein Flächenpotential von knapp 50 ha. Wohnbaufläche, davon rund 20 ha erschlossen und knapp 30 ha in den Planwerken stehen. Allerdings hat Metzingen kaum mehr Gewerbeflächen.
Mehrere Kommunen bereiten Entwicklungskonzepte vor, um zukünftig weitere Flächen zu generieren.
Im Maximalfall stehen im Verdichtungsraum 15 km im und um das Oberzentrum rund 650 ha Fläche im Nachbarschaftsverband und eine Zahl "X" für Planungen benachbarter Städte und Gemeinden zur Verfügung.
Diese Gesamtflächeninanspruchnahme in unserem Verdichtungsraum für die nächsten 10 - 15 Jahre ist absolut inakzeptabel und widerspricht den Zielen des Landesentwicklungsplans sowie dem Regionalplan, nämlich sparsam mit Grund und Boden umzugehen.
Die Siedlungs- und Verkehrsfläche der Stadt Reutlingen liegt bereits jetzt bei rund 38 %, Das ist weit über dem Landesdurchschnitt und deutlich über den Städten, mit denen sich Reutlingen sonst vergleicht. (Heilbronn, Pforzheim, Ulm usw.) Damit kommt Reutlingen sehr schnell hinter Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe, die um die 50% liegen.
Aus der dargestellten Sachlage ergeben sich folgende Anträge:
Die Zahl "X" in den Flächennutzungsplänen der umliegenden Kommunen des Verdichtungsraumes ist zu erheben und nachrichtlich in den Flächennutzungsplan des Nachbarschaftsverbandes aufzunehmen, um eine Gesamtschau für den Verdichtungsraum Stand 2017/2018 zu ermöglichen.
Der Flächenverbrauch der letzten Jahre im Nachbarschaftsverband ist zum Teil aus einer Karte im Anhang ersichtlich. Eine umfassendere Auflistung, aufgelistet nach den Kommunen, wäre in den Textteil zu übernehmen. Dadurch wird erkennbar, wie viel Fläche die Kommune X in den letzten Jahren in Anspruch genommen hat.
Das Regierungspräsidium als Genehmigungsbehörde kann und darf sich einer Gesamtschau für unseren Verdichtungsraum nicht verschließen und sollte die Flächeninanspruchnahme des Nachbarschaftsverbandes unter diesen Gesichtspunkten neu überdenken und überprüfen.

II.

Klarheit über den Umfang der Planungen - Die Erweiterungsoptionen über ca. 150 ha sind zu streichen
Zunächst wird dargestellt, der Verband habe - ausgehend von 290 ha Wohnbaufläche im alten Plan jetzt rund 50 ha verloren, weil nun nur noch 243 ha genehmigt werden sollen. Bereits diese 243 ha. sind jedoch ein Kompromiss, nachdem dem Verband ursprünglich nur ca. 170 ha Wohnbaufläche genehmigt werden sollten. Aktuell werden die Bevölkerungswachstumsprognosen für unsere Raumschaft aber so hoch angesetzt, dass bereits jetzt signalisiert wird, der Flächenbedarf könne durchaus im Laufe der Jahre höher liegen. Die Prognose führt derzeit zu einer möglichen weiteren Flächeninanspruchnahme von ca. 157 ha.
Reutlingen, Pfullingen, K-furt und Eningen und auch Tübingen haben bereits weiteren Bedarf signalisiert, wobei z.Bsp. Pfullingen in den letzten Jahren erheblichen Flächenverbrauch verzeichnet. Dies würde bedeuten, dass von einer derzeitigen Reduzierung von ca. 50 ha. nichts übrigbleibt, sondern im Ergebnis nochmals 150 ha. zu den 243 ha draufgesattelt werden - also würde in diesem Fall ein Gesamtverbrauch von 400 ha allein für Wohnen entstehen.
Bereits jetzt im Vorentwurf hält der Plan deshalb die vorgegebenen Zielwerte von insgesamt 243 ha Wohnbaufläche bei weitem nicht ein.
Reutlingen z.Bsp. beantragt zu den 88 ha Wohnbauflächen, die der Stadt zustehen, weitere Flächen und kommt so auf ca. 117 ha.
In Tübingen ist es ähnlich. Der Umfang des Gebietes Saiben wird noch nicht benannt, aber Tübingen ist auch mit seinen Sonderbauflächen Klinikum, Technologiepark und Bahnbetriebswerk gut unterwegs.
Nach dem Grundsatz "sparsamer Umgang mit Grund und Boden" sollte zumindest der zunächst mit dem RP vereinbarte Zielwert von 243 ha nicht überschritten werden.
Demzufolge sollten die darüber hinausgehenden Planungen keinen Eingang in den späteren Entwurf finden.

III.

Die Verstärkte Siedlungsentwicklung im Reutlinger Nordraum widerspricht dem Regionalplan
Bei den Planungen im Reutlinger Nordraum handelt es sich in der Gesamtschau zweifellos um eine verstärkte Siedlungsentwicklung im Sinne des Regionalplanes, die der Aufnahme von beabsichtigten Siedlungsgewinnen dient. Dabei resultiert der Siedlungsdruck nur zum Teil aus Eigenentwicklungen, sondern er wird z. Teil auch durch Herstellung von Wohnraum in unterschiedlicher Form ( Investoren, GWG, privat usw. ) aktiv betrieben und verursacht.
Reutlingen will erklärtermaßen wachsen und mit vergleichbaren Städten wie Pforzheim und Heilbronn gleichziehen.
Diese verstärkte Siedlungsentwicklung, zum Teil gepaart mit Flächen für Gewerbe, spielt sich zum großen Teil im Bereich der Bezirksgemeinden im Reutlinger Nordraum ab. (siehe Mittelstadt, Rommelsbach, Sondelfingen und Altenburg)
Nach dem Regionalplan ist eine verstärkte Siedlungsentwicklung jedoch auf den Zentralort beschränkt.
In der Gesamtschau widersprechen diese umfänglichen Planungen im RT-Nordraum deshalb dem gültigen Regionalplan.
Daraus ergibt sich die Forderung, die Flächen entsprechend zu reduzieren.

IV.

Die Bedarfsberechnungen im Bereich Wohnen sind auf Maximalwachstum ausgelegt und deshalb zu reduzieren.

V.

Die Bedarfe im Bereich Gewerbe sind unklar und zu hinterfragen.

VI.

Zahlreiche Widersprüche zum Regionalplan
Nicht wenige der Planungen liegen - zumindest zum Teil - in Gebieten, die laut Regionalplan mit anderen Zielen, Vorranggebiete in Grünzügen oder Grünzäsuren oder Vorrangflächen bester Qualität für landwirtschaftliche Böden, Naturschutzflächen usw. belegt sind.
Sie widersprechen damit im Einzelfall dem Regionalplan.

Mit freundlichen Grüßen,
Erich Herrmann - Wannweil,
Mitglied der Verbandsversammlung

Leserbrief zum GEA-Artikel v. 14.3.19 Thema Flächennutzungsplan und Film "Flächenfraß"

Der Flächennutzungsplan setzt auf Wachstum



Es ist zweifellos ein Verdienst von Frau Winkler, dass sich inzwischen eine breitere Öffentlichkeit mit dem Thema befasst, und das ist gut so. Wünschenswert wäre zudem, dass sich die Presse zukünftig im Detail mit dem Thema auseinander setzt und die aktuellen Entwicklungen auch im Regionalverband in die Betrachtung einbezieht. Unstrittig ist, dass die Kommunen bemüht sind, innerörtliche Flächen zu erschließen. Trotzdem, die meisten sind generell auf Wachstum programmiert. Auch wenn der Baggerbiss nicht gleich morgen kommt, so legt der jetzige Entwurf im Nachbarschaftsverband doch den Grundstein für die Entwicklung der nächsten 10 - 15 Jahre - und setzt ebenfalls auf Wachstum. Es gibt Kommunen, die bereits zusätzlichen Bedarf angemeldet haben. Nehmen wir dann halt mal 500 ha im Nachbarschaftsverband, dann sind das immerhin rund 1000 Fußballplätze. Nehmen wir dann zum Bsp. die Planungen der Ermstalgemeinden, Steinlachgemeinden und der Gemeinden im Unteramt dazu, dann kommen wir auf deutlich mehr Fläche. Der springende Punkt aber ist - niemand kennt bisher die genauen Zahlen, weil sie nicht zusammengeführt und nicht öffentlich gemacht werden. Der Nachbarschaftverband plant für sich, Metzingen plant für sich, Mössingen, Pliezhausen , Rottenburg - jeder plant für sich. Dabei sind die Flächenwünsche manchmal größer als die tatsächlichen Bedürfnisse. Im Maximalfall stehen im Verdichtungsraum 15 km im und um das Oberzentrum RT/TÜ 500 ha plus eine erhebliche Zahl X an Hektar Fläche in den bestehenden oder zukünftigen Flächennutzungsplänen der Kommunen.
Diese Gesamtflächeninanspruchnahme ist nach meiner Meinung nicht akzeptabel, denn bei Verwirklichung der Planungen wird die Grundlage für eine erhebliche, weitere Verdichtung unserer Region gelegt. Was aber ist der tatsächlichen Bedarf? Überall schießen Wohnungen aus dem Boden und manchmal frage ich mich - wo wohnen die Leute bisher, die diese neuen Wohnungen beziehen. Keine Frage, es gibt Bedarf an bezahlbarem Wohnraum - aber ich bezweifle, dass für den Bedarf der Region gebaut wird. Es ist die Stunde der Investoren. Keine dieser Wohnungen wird leer bleiben, denn die Menschen ziehen dorthin, wo es Wohnungen und möglicherweise Arbeitsplätze gibt. Der Kreislauf heißt: Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Wohnungen, mehr Arbeitsplätze, mehr Kindergärten, mehr Autos, mehr Straßen, mehr Energie und so fort - und das konzentriert auf engem Raum. In der Tat ein schwieriges Feld, das maßvolles Vorgehen erfordert. Vor rund 10 Jahren hat der damalige Ministerpräsident Öttinger noch ein Nullflächenwachstum proklamiert. Und alle, Albverein, Naturschutzverbände usw. waren begeistert. Jetzt ist das andere Extrem angesagt. Aber generell gilt: Es liegt an den Gemeinderäten der Kommunen, was jeweils in die Planungen aufgenommen wird. Schön wäre es, wenn dabei keine Maximalforderungen erhoben würden und auch eine Gesamtbetrachtung Berücksichtigung fände. Aber auch die Bürger sind nicht außen vor. Auch sie können nach der Gemeindeordnung im Einzelfall aktiv werden, wenn Planungen ihren Vorstellungen zuwider laufen. Einzufordern aber ist auf jeden Fall eine Gesamtschau zu allen Flächen in der Region, nicht nur für den Nachbarschaftsverband RT/TÜ. Erst dann wird der tatsächliche Umfang der Flächeninanspruchnahme deutlich.
Erich Herrmann, Wannweil

Wahl in den Kreistag am 26.Mai 2019

Kreisrat Erich Herrmann ist Spitzenkandidat der CDU im Wahlbezirk 4



Am Mittwoch, den 13.02.2019, fand in Walddorfhäslach die Nominierungsversammlung der CDU für den Kreistag, Wahlbezirk 4, statt. Der Wahlbezirk umfasst die Gemeinden Wannweil, Pliezhausen, Walddorfhäslach, Grafenberg und Riederich mit insgesamt rund 28. 000 Einwohnern. Dem Wahlbezirk 4 stehen formal 6 Kreistagsitze (ohne Ausgleichsmandate) zu. Die CDU hat in diesem Wahlbezirk traditionell seit Jahren 1 Sitz, den bisher Kreisrat Erich Herrmann innehat.
Herrmann hat sich erneut für Wannweil auf die Kreistagliste 2019 beworben und informierte im Rahmen der Versammlung die Ortsverbände über aktuelle Themen im Kreis, wie z. Bsp. die Finanzlage, die Situation der Kreiskrankenhäuser und Kreisstraßen, neue Entwicklungen im ÖPNV und zur Regionalstadtbahn oder ganz aktuell über die Neuorganisation der Forstverwaltung.
Die Versammlung war gut besucht und wurde vom CDU - Kreisvorsitzenden Manuel Hailfinger geleitet. Er rief dazu auf, neben den Vorbereitungen für die Gemeinderatswahlen auch die wichtigen Themen des Kreises nicht aus den Augen zu verlieren.
Die an strenge formale Voraussetzungen gebundene Nominierung wurde zügig abgewickelt. Die Wahl der Bewerber und ihre Platzierung erfolgte in der vorgeschriebenen geheimen Wahl. Die einstimmigen Ergebnisse der Wahl ergaben folgende Platzierungen:
Kreisrat Erich Herrmann führt auf Platz 1 die Liste an. Platz 2 belegt Olfert Alter aus Walddorfhäslach, Platz 3 Brigitte Rapp aus Rübgarten, Platz 4 Oliver Donth aus Grafenberg. Auf Platz 5 wurde Herbert Schietinger aus Riederich gewählt, Platz 6 belegt Alfred Brecht aus Pliezhausen, Platz 7 der CDU-Ortsvorsitzende Manfred Knöll aus Grafenberg, Platz 8 Dr. Stehle, Pliezhausen und auf Platz 9 beschließt die Liste Valerie Neumann, Pliezhausen, die auch Pressesprecherin des Kreisverbandes ist.
Hailfinger bedankte sich bei den Kandidaten für ihr Engagement und die Bereitschaft, sich mit ihrer Kandidatur für die Belange des Kreises einzusetzen und rief die Ortsverbände dazu auf, die Kandidaten nach besten Kräften zu unterstützen.
(E.H.)